Hier findet man Auszüge aus der Festschrift 1000 Jahre Ohsen *)

Im Königreich Hannover hat im Jahre 1815 die Trennung vom Amt Ohsen und dem Landwirtschaftlichen Bereich stattgefunden. Auch während der Zugehörigkeit zu Preußen ab 1866 bis 1945 und danach bis in die Gegenwart wurde die Domäne an Pächter übertragen. Die Domäne gehört seit 1946 dem Land Niedersachsen. Es sind heute nur noch die Pächter Amtsrat Heine (von 1874 bis 1919), August Block (von 1919 bis 1932) und ab 1932 August Welsch bekannt. Von 1954 an bewirtschafteten Georg Riecke und danach seit 1996 sein Sohn Andreas den Betrieb.

Hier findet man Auszüge aus der Festschrift 1000 Jahre Ohsen *)

Die Dörfer des Amtes Ohsen waren links der Weser Stöcken oberhalb des Dorfes Emmern, Kirchohsen sowie rechts der Weser Nordohsen und Frolevsen, beide nördlich des Bückeberges. 1409 kam Tündern hinzu, später Völkerhausen und das aus dem wüst gewordenen Nort-ohsen entstandene Hagenohsen, später auch Esperde und Bessinghausen. Letztere gingen aber zum Amt Grohnde.

Nach dem Wüstewerden von Stöcken, Nordohsen und Frolevsen gehörten seit Mitte des 16. Jahrhunderts zum Amt Ohsen die Dörfer Emmern, Tündern, Kirchohsen, Hagenohsen und Völkerhausen. Von diesen Dörfern sind urkundlich erwähnt:

Stöcken um 800, Tündern 1004, Ohsen 1004, Nordohsen 1197, Frolevsen 1313, Emmern 1337, Hagenohsen 1416 und Völkerhausen 1533. Die Dorfgründungen können aber auch älter sein.

Mit dem Begriff Wüstungen bezeichnet man untergegangene oder aufgegebene Siedlungen und Wohnplätze. Schlechte Bedingungen für Ackerbau und Wege 1 Wald- und Bruchgebieten zwangen Siedler zur Aufgabe Oft waren Missernten und Seuchen schuld. Doch trotz vieler Rückschläge ging die Entwicklung unsere Heimat weiter.

Hier findet man Auszüge aus der Festschrift 1000 Jahre Ohsen *)

Das heutige Kirchohsen in der Gemeinde Emmerthal war vor rund 1000 Jahren eine sumpfige, von vielen Wasserarmen durchzogene Wildnis.

   

Interessantes

   
© Petri-Kirche Ohsen - Emmerthal